Die SG H2Ku Herrenberg erarbeitet sich in einem sehr körperbetonten Spiel einen wichtigen 18:15 Auswärtssieg. Das Trainergespann Andreas Keipert und Carsten Krebs konnte mit der Leistung des Teams mehr als zufrieden sein.

Dabei sah es zu Beginn der Partie alles andere als nach einem erfolgreichen Spieltag aus. Von Beginn an dominierte die Spvgg Mössingen mit ihrer körperlichen Überlegenheit das Spiel. Immer wieder rannten sich die SG Mädels in den Abwehrreihen der Gastgeberinnen fest. So gelang der SG kein Tor und Mössingen ging mit 4:0 in Führung. Nach einer Auszeit der SG kamen die Gäste aus dem Gäu bis zum 4:2 besser ins Spiel. Zwar konnte Mössingen die Führung noch einmal auf 7:2 ausbauen. Doch mit zunehmendem Kampfgeist und schönem Kombinationsspiel holte der Bundesliganachwuchs aus Herrenberg Tor um Tor auf zum 7:7 Ausgleich und ging sogar erstmals mit 7:8 in Führung. Diese konnte bis zum 8:9 Halbzeitstand aufrechterhalten werden.

In der Halbzeitansprache haben die beiden Trainer Andreas Keipert und Carsten Krebs offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Mit großem Kampfgeist konnten in der Abwehr immer wieder Bälle erobert werden. Mit großer Laufbereitschaft wurden schöne Tore raus gespielt. Bis zum 13:13 Zwischenstand wechselte die Führung hin und her. Sieben Minuten vor Spielende schafften es die SG Mädels, sich das erste Mal mit zwei Toren abzusetzen (13:15). In einer spannenden Schlussphase hatten die Gäste aus Herrenberg die besseren Nerven und gewannen letztendlich nicht ganz unverdient mit 15:18 gegen einen robusten Gegner.

Am kommenden Samstag spielt die SG in der Haslacher Sporthalle gegen den VfL Pfullingen. Hierbei dürfen die Herrenbergerinnen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Zwar hat Pfullingen die ersten beiden Spiele verloren. Doch in der Bezirksliga ist jedes Spiel anspruchsvoll.

SG H2Ku Herrenberg: Tiara Hennefarth (6), Rebecca Gers (4), Klara Held (3), Sabrina Brehm (3), Laura Kömmerling (2), Romy Wohlbold, Nandini Vucetic, Yara Ritter, Amelie Krebs, Carlotta Keipert.