Baitinger hält sein Team im Spiel

Bei der männlichen A-Jugend der SG H2Ku Herrenberg stellt sich zurzeit die Frage, welche Verletzten dürfen mit beim Oberliga-Spiel auf die Bank und wer muss auf die Tribüne. Aber trotz personellem Engpass hält der SG-Nachwuchs gegen das starke Team des TSV Heiningen lange mit, ehe am Ende doch eine deutliche 31:27-Niederlage steht. Das Spiel gestaltete sich zunächst offen. Der TSV erarbeitete sich nach sechs Minuten mit 5:3 einen Zwei-Tore-Vorsprung. Durch starke Paraden von Alexander Lutz im SG-Tor und satte sieben Tore von Silas Baitinger in der ersten Halbzeit, blieb man in Schlagdistanz, zur Halbzeit stand es 16:15 für die Gäste.

In der Pausenkabine merkte man den Spielern die Anstrengung an und so setzte SG-Trainer Tim Gauß zu Beginn der zweiten Halbzeit auf die B-Jugend, die mit drei Spielern als Kaderverstärkung hinzugezogen wurden. Einen Bruch im Spiel gab es dadurch keinen. Im Gegenteil, die B-Jugendlichen machten ihre Sache mehr als ordentlich. Bis zum 29:31 (52.) war die Partie offen. In der Auszeit fünf Minuten vor Abpfiff setzte die SG H2Ku auf eine doppelte Manndeckung, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Heiningen nutzte die dadurch großen Räume aus und setzte sich am Ende noch deutlich zum 37:31 ab. Am kommenden Sonntag hat die SG-A-Jugend erneut ein Heimspiel, um 15.45 Uhr geht es gegen den TSV Denkendorf. -gb-

SG H2Ku Herrenberg: Lutz, Benzenhöfer (beide im Tor), Mannherz (1), Chmel (2), Fischer (5), Gauss (1), Baitinger (12), Biller, Raisch, Bartolotta (1), Krebs (1), Jacobs (8/1)

Souveräner Sieg der männlichen B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg

Am vergangenen Sonntag stand für die B-Jugend der SGH2Ku Herrenberg ihr drittes
Saisonspiel an. Um 17.00 Uhr ging es in der Geislinger Schlossparkhalle gegen den bis dato
punktlosen Gegner der HK Ostdorf/Geislingen. Dies sollte nach Wünschen der SG-Jugend
auch so bleiben, brauchte man die 2 Punkte unbedingt, um weiterhin im Rennen um die
ersten 2 Plätze zu bleiben, die dann anschließend an die verkürzte Runde ein Ticket für den
Start in die Württemberg-Oberliga bedeuten. Dass die Mannschaft um Trainer Maxi
Schöllkopf und Jannis Mezger fest gewillt waren, das Spiel souverän zu gewinnen, konnte
man bereits zu Beginn der Partie erkennen. So gelang es über eine konzentrierte Abwehr-
und Torhüterleistung und sauber vorgetragenen Angriffe, schnell mit 5:8 in Führung zu
gehen. Über 10:15 ging es dann schließlich mit einer 14:17-Führung in die
Halbzeitansprache. In dieser schworen sich die Jungs nochmal darauf ein, dass sie zu
keinem Zeitpunkt in der zweiten Halbzeit nachlassen wollten, um dem Gegner nicht die
zweite Luft einzuräumen. Gesagt – Getan: In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit
mussten die Herrenberger Jungs lediglich ein Tor hinnehmen, was die Geislinger dazu
verleitete, bereits früh im zweiten Abschnitt eine zweite Auszeit zu nehmen, Aber auch diese
verpuffte aufgrund der souverän agierenden Truppe. Beim Stand von 27:20 in der 44.
Spielminute war die Partie dann vollends entschieden. Dass die Jungs sich anschließend
einige technische Fehler und Fehlwürfe erlaubten sei aufgrund des Harzverbots in
Geislingen und der Tatsache, dass drei Jungs am frühen Nachmittag bereits bei der
verletzungsgeplagten A-Jugend im Einsatz waren, entschuldigt. Schlussendlich trennte man
sich mit einem klaren und nie gefährdeten, wenn auch zu knappem, 25:29-Auswärtssieg.
Beachtlich ist zudem, dass sich fast jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte,
was auf diesem Niveau nicht selbstverständlich ist. Nach diesem Spiel hat die Mannschaft
mit 4:2 Punkten eine ordentliche Ausgangslage geschaffen, um das Ziel, unter die ersten
zwei Plätze zu kommen, aus eigener Kraft erreichen zu können. Am nächsten Sonntag steht
für die Jungs das Bezirksduell gegen die Spielvereinigung aus Mössingen an, bei dem die
nächsten zwei Punkte errungen werden sollen.
Es spielten: Tobias Koschig, Max Specht (beide im Tor), Bastian Hübner (1), Lukas Krebs
(5), Patrick Schmidt, Pablo Mannherz (3), Felix Engelland (8), Hannes Fouquet (3), Jan
Schuon (5), Danilo Bartolotta (2), Tim Schweizer (2)

Auswärtsniederlage der H2Ku A-Jugend gerät zur Nebensache

Die Partie bei der Jugendhandball-Akademie Neuhausen/Ostfildern (JANO Filder) wird allen
Beteiligten leider noch lange in Erinnerung bleiben. Beim Stand von 24:18 wurde das Spiel in der 50.
Minute aufgrund einer sehr schweren Verletzung eines Spielers der Heimmannschaft abgebrochen.
Das Team der JANO Filder scheiterte zu Saisonbeginn denkbar knapp an der Qualifikation für die
Jugendbundesliga und gilt daher als Favorit für den Staffelsieg in der Baden-Württemberg Oberliga.
Doch in der ersten Halbzeit war kein Leistungsunterschied beider Teams zu erkennen, beide zeigten
Jugendhandball auf sehr hohem Niveau. In der Abwehr des H2KU-Nachwuchses sorgte insbesondere
Torhüter Simon Benzenhöfer mit zahlreichen Paraden dafür, dass die Heimmannschaft nicht
davonziehen konnte. Im Angriff waren an diesem Tag Sven Jacobs und Leon Fischer gut aufgelegt und
erzielten Tor um Tor. Bis zum Halbzeitstand von 16:13 waren die Gäste im Soll.

Kurz nach Wiederanpfiff der Partie nahm man sich auf Herrenberger Seite vor, die Kreise des stark
aufspielenden Mittelmanns der Gegner mit einer offensiveren Ausrichtung der Abwehr einzuengen,
was aber konsequenterweise die Räume für die Nebenleute öffnete. Die SG-Abwehr verlor nun
Zweikampf um Zweikampf gegen die flinken Spieler der JANO Filder und nach sechs gespielten
Minuten in der zweiten Halbzeit wuchs der Rückstand auf sieben Tore an. In den Folgeminuten
mühte man sich, den Fehlstart wettzumachen bis die besagte 50. Minute das Handballspiel zur
Nebensache machte. Bei einer Abwehraktion verdrehte sich ein JANO-Spieler so unglücklich das Bein,
dass er sich dabei die Hüfte auskugelte und schreiend zu Boden ging. Sofort wurde der Notarzt
gerufen und das Spiel unterbrochen. Nach längerer Warte- und Behandlungszeit diskutierten die
Trainer und Schiedsrichter die Fortführung der Partie. Zunächst wollten die Teamkameraden des
Verletzten die Partie für ihn zu Ende spielen, letzten Endes entschied man sich aber dazu, die Partie
abzubrechen. SG-Trainer Tim Gauß: „Das waren wirklich schreckliche Minuten für alle Beteiligten. Für
uns war sofort klar, dass wir die Entscheidung über die Fortführung der Partie der Heimmannschaft
überlassen. Das Ergebnis hat letzten Endes niemanden mehr interessiert.“ Wie das Spiel letztlich
gewertet wird, ist unklar, man geht aber davon aus, dass es leistungsgerecht mit 24:18 für die JANO
Filder gewertet wird.

Die SG A-Jugend empfängt am kommenden Sonntag um 12:30 Uhr einen weiteren Favoriten der
BWOL – die TSV Heiningen – in der Markweghalle zum nächsten Saisonspiel. An dieser Stelle
wünschen wir dem verletzten Spieler der JANO Filder gute Besserung und drücken ihm die Daumen,
dass er bald wieder auf das Spielfeld zurückkehren kann!

Heimspielauftakt der männlichen C1 und B1: JSG Balingen-Weilstetten und TV Spaichingen zu Gast in der Marweghalle

Am Samstag war die männliche C1 und die männliche B1 in der Verbandsklasse des HVW bei ihren ersten Heimspielen gefordert.

Den Anfang machte die männliche C1. Hier hatten die Jungs der Handballschule zum Ligaauftakt gleich mal ein echtes Schwergewicht vor der Brust. Die JSG Balingen-Weilstetten reiste mit einem 19-Tore Auftaktsieg im Gepäck ins Gäu.
Für die Herrenberger war es das erste Spiel der Saison. Selbstbewusst konnte die Mannschaft trotzdem ins Spiel gehen, hat man doch vor 2 Wochen beim letzten Vorbereitungsturnier gleich 2-mal die HSG Konstanz geschlagen und somit den Turniersieg am Bodensee eingefahren.
Genau so selbstbewusst startete die Sieben von Peter Kiener und Marvin Georg auch ins Spiel.
Dank gut ausgespielten Angriffen und einer guten Chancenverwertung ging man im Gleichschritt durch die erste Halbzeit. Jedoch wurde in der ersten Halbzeit schon die individuelle Klasse der Balinger Rückraum Akteure deutlich. Im 1 gegen 1 waren gerade die Halbspieler nur schwer zu fassen. Aber gerade das Zusammenspiel mit dem Kreis bereitete der SG-Mannschaft die größten Probleme.

Im eigenen Angriff lief es aber ähnlich gut wie bei den Balingern. Hier konnte man immer wieder die Linksaußenspieler frei spielen. Daher kamen alleine die beiden Außenspieler von Peter Kiener zusammen auf 10 Tore. Hier spielte man gerade in der ersten Hälfte gut zusammen und die Angriffe schön aus. Auch die ein oder andere sehenswerte Einzelaktion der Herrenberger mischte sich unter das Spielgeschehen. In einem regelrechten Offensivspektakel ging man mit 15:15 Gleichstand in die Pause.
Aus dieser sollten die Balinger entscheidend besser raus kommen als die Herrenberger.
Nachlässigkeiten machten es dem Bundesliganachwus möglich 7 Minuten nach der Halbzeit auf 16:21 zustellen. Auch wenn man nach einer doppelten Überzahl noch mal die Chance hatte auf 3 Tore ran zu komme verwalteten die Kontrahenten den Vorsprung bis zum Ende. Grund dafür war das phasenweise überragende Zusammenspiel mit dem Kreis welches die Gastgeber bis zum Schluss nicht ganz in den Griff bekommen sollten.
Im Angriff spielte man aber weiterhin einen guten Handball. Hier gibt es für die Coaches fast nichts auszusetzen. Peter Kiener zeigt sich nach dem Spiel trotzdem zuversichtlich:“Wir müssen auch mal sehen gegen wen wir hier heute gespielt haben.“ So wird Balingen womöglich der schwerste Gegner der männlichen C1 in der Verbandsklasse gewesen sein. Angesichts der vergangenen Leistungen kann die Mannschaft positiv in die nächsten Begegnungen gehen.

Danach auf dem Parkett in der Marweghalle: Die männliche B1. Nach einer bitteren 26:25 Auftaktpleite gegen die HSG Rottweil in der Vorwoche war man gewillt im zweiten Duell in der Verbandsklasse den ersten Sieg einzufahren.
Der Druck war groß denn das ausgerufene Saisonziel von den Trainern Maxi Schöllkopf und Jannis Mezger ist klar: Die Mannschaft soll unter die besten 2 Teams kommen. Bei insgesamt nur 8 Spielen in der Verbandsklasse war verlieren somit möglichst zu vermeiden.
Der Herausforderer der männlichen B1: Der TV Spaichingen. In ihr erstes Saisonspiel in Herrenberg starteten die Spaichinger mit nur 2 Auswechselspielern trotzdem stark in die Partie. Als die Gäste in der 9. Minute auf 3:7 zu ihren Gunsten stellen konnten sah sich Trainer Maxi Schöllkopf gezwungen die erste Auszeit zu nehmen.
Scheinbar konnten die Coaches die Mannschaft wieder richtig sortieren denn von fort an waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Durch eine verbesserte Abwehrarbeit konnte man schnell umschalten und die körperliche Überlegenheit der Halbspieler des öfteren ausspielen. Allgemein kombinierte die Mannschaft immer besser. Wenig überraschend konnte sich daher fast jeder Akteur in die Torschützenliste eintragen. Auch die Abwehrarbeit gefiel den Coaches immer besser:“Wir haben teilweise sehr gut als kollektiv verteidigt“, meint Maxi Schöllkopf.
Bis zur Pause konnte man sich somit einen 15:13 Vorsprung herausspielen. Aber auch nach dem Seitenwechsel blieben die Spaichinger im Hintertreffen und die Herrenberger zogen immer weiter davon. Auch wenn die Gäste noch mal einen 4:0 Lauf hinlegen konnten und bis auf 22:21 in der 38. Minute ran kommen konnten, bewahrten die Gastgeber gerade in einer hitzigen Schlussphase den kühleren Kopf. Man spielte die Angriffe wieder besser aus und konnte die Chancenverwertung verbessern. So spielte man sich einen komfortablen Vorsprung heraus. Auch dem kleinen Kader geschuldet, hatten die Spaichinger in der Schlussphase dem Geschehen kaum noch etwas entgegen zu setzten.
Maxi Schöllkopf nach dem Spiel:“Der Druck war für uns sehr hoch, daher ist es sehr wichtig für uns dass wir das Spiel gewonnen haben.“

Rekordverdächtiger Sieg der männlichen D1

Am vergangenen Samstag war die männliche D1 zum ersten mal in der Liga am Ball. Aus einer guten Vorbereitung kommend startete die Sieben der beiden Trainer Martin Bayer und Nico Kiener mit viel Selbstbewusstsein in das Duell gegen den SV Leonberg/Eltingen.

Nach einem 1:1 zu Beginn der Partie dreht die SG-Mannschaft richtig auf. Die Spielfreude war allen Akteuren der Handballschule anzumerken. Von Beginn an übernahmen sie das Heft des Handelns und starteten einen 9:0 Lauf. In der Hoffnung den Lauf der Herrenberger zu unterbrechen nahm Gästecoach Thomas Hettler beim Stand von 11:1 nach 8 gespielten Minuten die erste Auszeit. Jedoch machte es den Eindruck als bestärkte die Auszeit der Leonberger die Nachwuchshandballer der SG lediglich. Man lies die Gegner erst garnicht in den Angriff kommen und attackierte von Anfang an direkt am gegnerischen 9-Meter und zwang die Gegner zu etlichen Fehlern. Daraus konnte man immer wieder Kapital schlagen und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit gar auf 30:3 aus.

Die Kiener Sieben dachte trotz Führung Garnicht daran einen Gang runter zu schalten und blieb in der Abwehr giftig und aufmerksam.“Wir wollen dass die Jungs lernen immer 100% zu geben egal bei welchem Spielstand. In anderen spielen werden wir auch über die volle Distanz wach und konzentriert bleiben müssen.“, fügen die Coaches nach der Partie an.
Im Angriff überrannte man die Gegner weiterhin regelrecht. Schöne Kombinationen und schöne Tore, im Herrenberger Angriffsspiel wurde einiges geboten. Die Trainer der SG konnten munter durch wechseln und so kamen im Endeffekt gleich 4 Spieler über 10 mal zum Torerfolg. Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor konnte man bis zum Ende beibehalten und so gelang es der SG-Mannschaft einen Rekordverdächtigen 63:6 Sieg einzufahren.
Die Coaches wussten die Leistung aber einzuordnen:“Wir haben hier nicht gegen den stärksten Gegner der Liga gespielt, da werden noch andere Mannschaften auf uns zu kommen“, meint Coach Martin Bayer.

2. SG-interne Kinderhandball-Spielleiterschulung ein voller Erfolg

Gespannt hörten alle C-Jugendlichen der SG sowie auch der ein oder andere Elternteil dem Leiter der Schulung Konstantin Geis zu. Neben den grundlegenden Regeln des Handballs konnten die C-Jugendlichen zudem von den bisherigen Kinderhandball-Spielleitern Malin Kollinger und Fyn Gwinner aus erster Hand, erfahren wie es ist ein Handballspiel als Schiedsrichter zu leiten.

Nachdem die SG bereits bei der 1. Schulung vor 2 Jahren 8 Kinderhandball-Spielleiter gewinnen konnte, war auch dieses mal die Schulung wieder ein voller Erfolg und es konnten sogar 10 neue Kinderhandball-Spielleiter gewonnen werden. So war sicherlich neben den persönlichen Vorteilen der eigenen Charakterentwicklung als Handballspieler und Mensch sowie dem kleinen Taschengeld ausschlaggebend, dass bei den Spielen den Kinderhandball-Spielleiter unter anderem die SG-Stars wie Lea Neubrander und Mika Gmelich die Jungs und Mädels als Paten unterstützen werden. So werden die Paten nicht nur das Coaching der Kinderhandball-Spielleiter übernehmen, sondern auch dafür sorgen, dass alles um das Spielfeld herum reibungslos funktionieren wird.

Marcel Kohler, Jugendkoordinator der SG, ist sich sicher, dass die SG mit den Kinderhandball-Spielleiter den richtigen Weg einschlägt und ist davon begeistert, welche Courage die noch sehr jungen C-Jugendlichen an den Tag legen.
Bezirksschiedsrichterwart des Handball-Bezirks Achalm-Nagold Konstantin Geis pflichtet Marcel Kohler bei und ist sich sicher, dass die SG hier den richtigen Weg geht. „Es ist großartig zu sehen, wie die SG den akuten Schiedsrichter Mangel angeht. Die SG schafft dadurch die Grundlagen wieder den ein oder anderen Schiedsrichter zu gewinnen, der dem Sport langfristig erhalten bleiben wird.“ Auch der Trainer der weiblichen C Jugend Denis Lide sieht die Vorteile eines Kinderhandball-Spielleiters: „Neben den Regelkenntnissen erlangen die Jungs und Mädels auch nochmal einen völlig anderen Blick auf das Spielfeld. Ich bin davon überzeugt, dass dieser neue Einblick auch nochmal das Spielverständnis der Mädels und Jungs als Handballspieler selbst schult und fördert.“

Hintergrund der Kinderhandball-Spielleiter
Nachdem im Handballsport die Zahlen der pfeifenden Schiedsrichter immer weiter zurück gehen und man mittlerweile von einem akuten Schiedsrichtermangel sprechen kann, hat der Handballverband Baden-Württemberg den sogenannten Kinderhandball-Spielleiter ins Leben gerufen.

Hierbei sollen Jugendliche ab 14 Jahren die ersten Versuche als Schiedsrichter unternehmen. In einer 2-Stündigen Schulung erlernen die angehenden Kinderhandball-Spielleiter die wichtigsten Handballregeln und sollen dann im Laufe der Saison die Spiele der D-Jugend sowie die Turniere in der E- und F-Jugend als Schiedsrichter leiten. Unterstützt werden die Kinderhandball-Spielleiter von erfahrenen Paten.

Ziel der Entwicklung der Kinderhandball-Spielleiter ist dabei nicht, dass diese sofort jedes Spiel wie ein Bundesliga-Schiedsrichter leiten. Viel mehr geht es darum, dass die Jungs und Mädels erlernen eine Spielsituation zu erkennen, diese zu bewerten und dann ihre Entscheidung nach außen hin auch zu vertreten.

SG-Jugend auf Abenteuer-Tour

Warum einfach, wenn’s auch schwerer geht: Getreu dieser Devise haben sich die Trainer der männlichen A-Jugend, Tim Gauß und Luca Waidelich, vor über einem halben Jahr entschlossen, mit dem Jahrgang 2003/04 in der höchsten Spielklasse im Land, der Baden-Württemberg-Oberliga, anzutreten. Wären die letzten beiden Spieljahre „normal“ verlaufen, wäre ein solcher Sprung für das einstige Württembergliga-Team im Grunde die Krönung der Jugendkarriere gewesen. So hat es Corona möglich gemacht, dass der SG-Nachwuchs, so Tim Gauß, „nun maximal gefordert sein wird“. Da qualifikationstechnisch aufgrund abgebrochener Hallenrunden keine Leistungseinschätzung möglich war, wird die Oberliga in zwei Achter-Staffeln zuerst eine Qualifikation ausgespielt. Und diejenigen Vereine, die es sich zutrauten, von der Leistungsstärke her mitzuhalten, konnten sich melden.

Für Tim Gauß und Luca Waidelich, die den vielversprechenden SG-Nachwuchs bereits seit der „ersten Corona-Saison“ 2019/20 betreuen, steht unabhängig vom Saisonverlauf die individuelle Entwicklung der Spieler „ganz klar an erster Stelle“. Der eine oder andere Akteur soll auch Spielpraxis im Landesligateam der SG H2Ku sammeln. Die Abenteuer-Tour für die männliche A-Jugend in der Oberliga startet am morgigen Sonntag bei der TGS Pforzheim (16 Uhr). -gb/asg-

Quelle: Gäubote

Dreifach Sieg der Handballschule in Reutlingen

In der Vorbereitung auf die neue Saison stand für die männliche D-, C- und B-Jugend der BW Bank Cup in Reutlingen auf dem Plan. Durch kämpferisches Auftreten und starken Leistungen gelang allen 3 Starterteams in allen 3 Spielklassen der Turniersieg.

Den Anfang machte am Samstag die männliche C1. Erfolgreich startete die Mannschaft von Peter Kiener und Marvin Georg in das Turnier und schlug den ersten Gegner, den VfL Kirchheim/Teck mit 16:3 und setzte damit direkt ein kleines Ausrufezeichen.
Hatte man doch die vermeintlich leichtere Gruppe erwischt. Denn, in der Gruppe B warteten Teams wie Pfullingen, kämpferisch auftretende Ober-Unterhausener und Mössingen um Coach Axel Kromer.

Auch die nächsten Gruppenspiele konnte die C1 für sich entscheiden und so stand man mit 6:0 Punkten als Gruppensieger plötzlich im Halbfinale.
Dort warteten jedoch die Ober-Unterhausener welche durch ein sehr körperliches Spiel die Favoriten aus Mössingen mit 7:3 ausschalteten.

Die Mannschaft von Trainer Peter Kiener wusste jedoch auf was es gegen die körperlich überlegenen Gegner ankommen würde. So kamen die Jungs sehr gut ins Spiel und führten nach wenigen Minuten auch dank einer starken Torhüterleistung schon mit 3:0. Mit einem temporeichen Spiel und schönen Kombinationen über den Kreis gelang den Herrenbergern ein ums andere Mal der Durchbruch. So machten die Herrenberger ihren körperlichen Nachteil mit einem schnellen sowie quirligen Auftreten schnell zu einem Vorteil und man konnte trotz einigen Fehlwürfen mit 6:4 gewinnen. Der Grundstein hierfür lag in der Abwehr, wo man die Gegner mit ihren eigenen Waffen schlagen konnte.
Im Finale wartete nun der VfL Pfullingen. Als Außenseiter startend kam man wieder gut ins Spiel hinein. Ein von Fehlern dominiertes Spiel wurde zu einem spannenden Schlagabtausch.
Über eine überzeugende Abwehrleistung konnte man auch den VFL Pfullingen mit 4:3 regelrecht nieder kämpfen.
Nach dieser kämpferischen Leistung können sich die Jungs über einen überraschenden jedoch verdienten Turniersieg freuen. Um den Turniersieg jedoch nicht überzubewerten mahnte Trainer Peter Kiener:“Die Spielzeit war jedoch mit nur 12 Minuten sehr kurz“. So bleibt abzuwarten wie sich die C1 in der Saison über die volle Distanz gegen eben diese Gegner schlagen wird.

Die männliche D1 konnte am Sonntag dann einen nahezu ungefährdeten Turniersieg einfahren.
9:5, 13:0 und 8:1: Gleich in den ersten Gruppenspielen konnte man die Ambitionen unterstreichen und alle Spiele deutlich für sich entscheiden. Als Gruppensieger stand man somit im Halbfinale und auch dort zeigte die Truppe von Nico Kiener und Martin Bayer eine starke Leistung. 10:2 stand nach Abpfiff der Partie auf der Anzeigetafel.
Im Finale wartete nun die Mannschaft der Jugendakademie Neuhausen/Ostfildern. In der Gruppe bezwang man die Mannschaft noch mit 9:5. Im Finale zeigten die Jungs aus Herrenberg jedoch eine noch mal verbesserte Leistung und man konnte durch ein sehr dominantes Spiel die Jugendakademie gar mit 12:0 schlagen.
Die Trainer wirkten sichtlich zufrieden und konnten kurz vor Rundenbeginn nochmals neue Eindrücke gewinnen.

Nach der D-Jugend am Ball: die männliche B1. Um den dreifach Erfolg für die Handballschule perfekt zu machen, zeigten die Jungs von Trainer Maxi Schöllkopf und Jannis Mezger von Anfang an eine konzentrierte Leistung. 11:6 gewann man gegen Ligakonkurrent Mössingen und gar mit 13:5 konnte man gegen die HSG Ermstal punkten.
Im Halbfinale gaben sich die Jungs keine Blöße und gewannen auch gegen den TSV Grabenstetten mit 15:6.
Wieder mal traf die SG-Mannschaft im Finale auf die Spvgg Mössingen. Und wiedermals wurde es eine klare Angelegenheit. 12:6 hieß das finale Ergebnis gegen den Kontrahenten in der Verbandsklasse. Somit war der Dreifachsieg der Handballschule beim Reutlinger Vorbereitungsturnier perfekt.
Für Trainer Maxi Schöllkopf war das Turnier wichtig:“Wir konnten bei dem Turnier einige Dinge im Angriff ausprobieren und auch mal gegen offensivere Abwehrreihen spielen.“ Sichtlich zufrieden konnte die männliche B1 die Vorbereitung auf die neue Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen.

Bartenbacher Beachturnier: Ausprobieren ausdrücklich erwünscht

Bei den allermeisten SG-Handballern werden sofort Erinnerungen wach, wenn man ihnen erzählt, dass das Beachhandball-Turnier im Göppinger Teilort besucht wird. Schließlich war die SG mit den Al Sandys, den Bluesbrothers und den Chicken Wings immerhin mit mehreren Mannschaften bereits dort erfolgreich und deshalb auch bei den Deutschen Beachhandballmeisterschaften vertreten. Aber auch die Jugendturniere mit Übernachtung waren jahrzehntelang ein großes Highlight in der Saisonvorbereitung der SG H2Ku. Darum stand es auch außer Frage, dass unsere Mädels es sich nicht nehmen ließen, ebenfalls nach Staufen zu reisen, um im Sand erste Erfahrungen zu machen.

Und da die Regeln sich vom Hallenhandball doch ziemlich unterscheiden, galt es in den ersten beiden Spielen, diese Regeln zu verinnerlichen. Vorne nach dem Torwurf raus, hinten die anderen wieder rein, das war gar nicht so leicht. Deshalb hatte man den lokalen E-Jugendmannschaften aus Staufen und Waldhausen auch wenig entgegenzusetzen. Dann allerdings waren die Startschwierigkeiten überwunden und jedes Mädchen konnte erfolgreich Tore erzielen. Manchen gelang sogar der doppelt gewertete Froschsprung aus dem Spiel heraus. Und auch beim Shoot-Out, der bei den Erwachsenen nur nach Unentschieden ausgespielt wird, konnten Nervenstärke, Langpässe und Reaktionsschnelligkeit im Tor durch die Haslacherinnen gezeigt werden.

Auch wenn gegen die E-Jugend aus Nellingen und dem TSV Neuhausen kein Sieg heraus sprang, verlor man hier nur noch um Haaresbreite. Deshalb konnten die Mädels bei der anschließenden Siegerehrung erhobenen Hauptes Medaillen, Geschenke und Urkunden entgegen nehmen. Und danach waren sich alle einig: nächstes Jahr wollen sie wieder dabei sein und unter der Bartenbacher Sonne erneut fleißig (Trick-)Würfe zu zeigen.

Beachen waren: Juli, Lina, Lili, Ella, Maari, Lia, Elli und Lara

Männliche C1 mit Herausforderung in Neuhausen Filder

Vergangene Woche hat die männliche C1 im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung für ein Testspiel bei der Jano Filder in Neuhausen gastiert.

Über welche Qualität der Gegner verfügt, war Trainer Peter Kiener schon vor dem Spiel bewusst. Denn, gleich 7 Spieler des Jahrgangs 2007 schafften den Sprung in den Auswahlkader des HVW. Damit stellt die Jugendakademie mit weitem Abstand die größte Fraktion für den Talentkader des HVW. Daher war die Favoritenrolle schon vor dem Spiel klar verteilt.

Von Anfang an machten es die Jungs aus Neuhausen den Herrenbergern schwer und erwischten damit einen idealen Start. Ein Torerfolg mussten sich die Spieler der Handballschule von Beginn an hart erarbeiten. Durch die Mitte der Abwehr war über die gesamte Spieldauer hinweg kaum ein Durchkommen und durch die offensive 5:1 Formation konnten die Gastgeber ein ums andere Mal ein Ballgewinn mit blitzschnellem Konter erzwingen. Hier waren gerade technische Fehler umso schmerzhafter.
Über die außen schafften es, die Gäste regelmäßig für Unruhe in der Abwehr zu sorgen und zum Abschluss zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer konnte auch immer wieder für Verwirrung am Kreis gesorgt werden, aber auch auf der Torhüter Position verfügen die Gastgeber über reichlich Qualität. Aufschlussreich war die Partie für die Trainer allemal. Im Angriff war zu erkennen an welchen Stellen im Training weiter Optimierungsbedarf besteht.

Auch die erst neu einstudierte 3:2:1 Abwehr wurde von den Spielern der Jugendakademie mit zunehmender Spieldauer immer häufiger ausgespielt. Dies ist aber auch wenig verwunderlich, so lag der Trainingsfokus der Herrenberger in dieser frühen Phase der Vorbereitung bisher kaum auf der Abwehr. Der Angriff der Jano schien dazu auch noch perfekt eingespielt. Daher konnten die Filderfalken alle 3 Halbzeiten für sich entscheiden. Vorab war hingegen klar, dass das Ergebnis vorerst zweitrangig ist. Vielmehr wollten die Trainer sehen, wie sich ihr Team gegen einen Gegner von dieser Qualität beweist. Dazu waren Kampfbereitschaft und absoluter Wille von den Trainern gefordert.

Die Abwehrarbeit mit Fokus auf der 3:2:1 Formation wird in den kommenden Wochen der Vorbereitung daher intensiviert. So bleiben dem Trainerteam um Peter Kiener und Marvin Georg jedoch wichtige Eindrücke und dazu konnte die Mannschaft einiges lernen.
In den nächsten Wochen stehen weitere Testspiele auf dem Programm denn auch Coach Peter Kiener weiß:“Nach der langen Pause müssen die Jungs einfach wieder spielen und Wettkampfpraxis sammeln“.
Der Spaß kommt hingegen nicht zu kurz, daher steht auf dem Vorbereitungsplan in den Sommerferien auch noch ein Beachhandball Turnier.