Die neue männliche A1- zwischen ambitionierten Zielen und dem Online-Training

„Aus einer sattelfesten Abwehr blitzschnell umschalten und leichte Tore über die 1. und 2. Welle erzielen“. So sieht die Spielidee der neuformierten männlichen A1 für die kommende Saison aus. Wenn man sich den Kader für die kommende Runde anschaut, merkt man schnell, dass dieses Konzept sehr gut zur Mannschaft passt, da das Team von den Trainern Tim Gauß und Luca Waidelich vorrangig über schnelle und wendige Spieler verfügt. „Unser Kader ist dieses Jahr zwar qualitativ stark aber relativ klein, es wird daher schwer, 60 Minuten volles Tempo zu gehen. Aber lieber erzielt man die einfachen Tore und belohnt sich für die Abwehrarbeit, als sich permanent im Positionsangriff abzumühen“, wissen die Trainer um die bevorstehenden Herausforderungen. Tim Gauß trainierte dieselbe Jahrgangskonstellation bereits in der B-Jugend und hat bereits eine Lösung parat, um die ambitionierte Truppe punktuell zu verstärken: „Wir planen für die neue Runde zwei Spieler von unserer Nachbar-Spielgemeinschaft aus Nebringen/Reusten mit einem Zweifachspielrecht auszustatten, die unsere Mannschaft gut unterstützen können. Zudem haben wir in unserer B-Jugend einige Talente, die im Saisonverlauf sicher schon mal A-Jugend Luft schnuppern werden.“

Bisher kein Präsenz-Mannschaftstraining

Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Denn bisher konnte die Mannschaft kein einziges Training in Präsenz durchführen und hält sich weiterhin im Online-Training fit. Trainer Gauß ist begeistert, wie die Jungs weiterhin Einheit für Einheit mitziehen. Zusätzlich zum Online-Training hat der C-Lizenzinhaber aber auch für jeden Spieler individuelle Trainingspläne erstellt: „Jeder Spieler hat zu Beginn einen Leistungstest gemacht und weiß nun wo er im Vergleich zu den Mannschaftskollegen und den Sollwerten der Trainer steht. Mithilfe ihrer Trainingspläne können die Jungs an ihren Schwachstellen arbeiten. So viel Freizeit wie jetzt hat man nie mehr, wenn auch unfreiwillig, und diese Zeit gilt es zu nutzen!“

Für die Trainer ist klar: Athletik Training steht bei einem Re-Start in der Halle erst mal nicht auf dem Plan. „Wir machen seit sechs Monaten nichts anderes, die Grundlagen sind mehr als nur vorhanden. Der Fokus wird ganz klar auf den Handballspezifischen Inhalten liegen. Erst mal muss die Arbeit mit dem Ball wieder im Vordergrund stehen – Passgenauigkeit, Passgeschwindigkeit – und die Jungs müssen wieder an das 1 gegen 1 Verhalten rangeführt werden. Bis dann alle Abläufe in Angriff und Abwehr sitzen und das Zusammenspiel wieder optimal harmoniert, werden noch einige Monate vergehen, da darf man keine falschen Erwartungen haben.“

Immerhin hat die mA mittlerweile Gewissheit, was die Saisonplanung angeht. Sollten es die Pandemiebedingungen zulassen, wird sie im Herbst in der letztjährig neu eingeführten Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) der A-Jugend an den Start gehen. Aufgrund der Tatsache, dass erneut keine Qualifikationsrunde stattfinden konnte, sind alle für die BWOL-Qualifikation gemeldeten Mannschaften automatisch gesetzt. Gespielt wird dann voraussichtlich in zwei 10er Staffeln. Für die Trainer machte die Meldung zur BWOL-Qualifikation durchaus Sinn: „Wir wollten nach der langen Pause einfach eine Standortbestimmung haben, wo wir im Vergleich zu den anderen ambitionierten Teams stehen. Dass wir jetzt direkt für die Liga zugelassen wurden, kam überraschend. Aber dadurch, dass etwa doppelt so viele Mannschaften in der BWOL spielen wie eigentlich vorgesehen, sollte die Einteilung für uns passen. Zudem ist das für die Jungs eine tolle Sache. Die BWOL ist direkt unter der Jugendbundesliga angesiedelt. Viele spielen ihre letzte Jugend-Saison und können sich nun noch mal mit den besten Teams in Baden-Württemberg messen. Insbesondere mit den Vereinen aus den badischen Handballverbänden warten ganz neue Gegner in bisher unbekannten Hallen auf uns, das wird schon spannend!“

„Ich traue dem einen oder anderen Spieler auch den Sprung in die 1. Männermannschaft zu“

Das vorrangige Ziel für die kommende Runde wird aber nicht in Tabellenplätzen oder Punkten gemessen. Die Jungs sollen bestmöglich auf den Übergang zu den Aktiven vorbereitet werden und die Durchlässigkeit in die Männermannschaften soll verbessert werden. Helfen soll dabei der Jugendkoordinator und neue Männer 2 Trainer Marcel Kohler. Er und Tim Gauß spielten schon zu Jugendzeiten zusammen bei der SG und pflegen einen regen Austausch, was Trainingsinhalte und Spielerentwicklung angeht. Beide haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kooperation zwischen dem Jugend- und Männerbereich zu verbessern. Tim Gauß: „Die Jungs sollten mit dem Ende ihrer A-Jugend Zeit ein Niveau erreicht haben, um dann im Landesligateam mithalten zu können. Geplant ist, dass einige Jugendspieler bereits in den Männermannschaften mittrainieren und auch bei den Spielen zum Einsatz kommen werden.“ Im Übergang zu den Aktiven sieht der Trainer die Gewöhnung an die körperliche Härte und die Integration in ein bestehendes Mannschaftsgefüge als die größten Herausforderungen an. Im jetzigen A-Jugendteam sieht er aber durchaus Potenzial: „Wir haben einige Spieler, denen ich auch den Sprung in die 1. Männermannschaft zutraue. Manche vielleicht sogar auf direktem Weg, andere über ein allmähliches Heranführen an dieses Niveau über die 2. Mannschaft. Aber die Qualität ist auf jeden Fall da, die Jungs müssen nur im und abseits vom Training weiterhin hart dafür arbeiten.“

Für die Vorbereitung auf die neue Saison hatten die Trainer eigentlich schon reichlich Ideen gesammelt: „Wir hatten einige Teambuildingevents im Auge und auch ein gemeinsames Trainingslager mit der 2. Männermannschaft ist in Überlegung. Was davon tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt davon ab, wie sich die Einschränkungen für den Sport entwickeln.“ Auf die Frage hin, was der größte Wunsch für die kommende Saison sei, hat Übungsleiter Gauß eine klare Meinung: „Das Wichtigste ist erst mal, dass ein gemeinsames Mannschaftstraining wieder möglich ist. Nach dem Re-Start wünsche ich mir, dass alle Jungs verletzungsfrei bleiben und wir nach zwei abgebrochenen Runden mal wieder eine komplette Saison spielen können.“

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine interessante Runde auf Spieler und Trainer wartet. Man kann gespannt sein, wie die Entwicklung der Jungs weitergeht und wie sich das Team in der BWOL schlagen wird.

Dafür drückt die SG-Handballschule der mA die Daumen und wünscht viel Erfolg!

Spiel-Spaß-vorzeitiges Saisonende: Ein Rückblick auf die vergangene Saison der weiblichen D1

Heute geht es weiter mit der weiblichen D1. Wir blicken gemeinsam mit der Mannschaft auf die vergangene Corona-Saison zurück.

Das Team hat sich in der abgebrochenen Saison aus den Jahrgängen 2008 und 2009 zusammen gesetzt. Komplettiert wurde die Mannschaft durch ein Trainer Trio um Anna Mannherz, Laureen Kapus und Denis Lide. Die Trainer agierten gleichberechtigt und haben sich die Aufgaben rund um die Mannschaft aufgeteilt. Denis kennt die Mannschaft bestens. Er trainiert die Mädels seit mehreren Jahren und hat sie durch die verschiedenen Jugendteams begleitet. So kann er dem Team eine sehr gute Entwicklung attestieren. Jedoch sind aus der vergangenen D1 lediglich 3 Spielerinnen des älteren Jahrgangs übrig geblieben. Dies zu kompensieren, war direkt die erste Herausforderung für die Mannschaft um auch gegen die starken Teams der Bezirksliga zu bestehen. Die Coaches haben es sich in ihren zeitintensiven Planungen zur Aufgabe gemacht die positive Entwicklung fortzuführen. Durch den ständigen und guten Austausch der Trainer konnte dadurch ein optimaler Vorbereitungs-/Trainingsplan entwickelt werden.

Nachdem Lockdown vor genau einem Jahr starteten die Mädels umgehend nach dem es wieder möglich war, auf dem Tartanplatz in Haslach. Die Trainingsinhalte waren klar: Die Pass und Wurfqualität sollte erhöht, die Handlungsschnelligkeit geschult und die handballerischen Elemente in den Fokus gestellt werden. Dazu gehörten unter anderem Lauf-/und Körpertäuschungen die den Mädels spielerisch näher gebracht wurden. Orientiert hat sich das Trainerteam dabei ganz klar an der DHB Rahmentrainingskonzeption.

Zu den herausfordernsten Inhalten zählte dabei auch das erkennen und einordnen der Freiräume und Lücken. Daher versuchte das Trainerteam hier vor allem mit dem stoßen in die Lücke verbunden mit einem Zweikampf einen Durchbruch oder das binden der Gegenspielerinnen zu üben. Außerdem war auch die Übersicht und das richtige Timing für die Pässe gefragt. In den verschiedenen Situationen sollten die Mädels eigenständig erkennen wo eine besser positionierte Mitspielerin zu finden ist. „Wir wollten den Mädels hierbei auch einfach das Spielverständnis näherbringen“, so Trainer Denis Lide über die Intention.

Im Abwehrverbund versuchte das Trainerteam das antizipieren der Spielsituationen in den Vordergrund zu stellen. Dabei wollten sie es erreichen dass die Mädels im Kopf immer einen Schritt weiter sind als die Kontrahentinnen um so klüger und effizienter zu spielen. Außerdem stand das rechtzeitige aushelfen im Abwehrverbund auf dem umfangreichen Trainingsplan. Hier ging es auch wieder um das frühzeitige erkennen sowie um das Timing.
Gegen Ende der Saisonvorbereitung war das Team auch schon so weit dass die Coaches versuchten die Grundlagen der Kreuzbewegungen einzuführen. „Nach dem üblichen Lernprozess zeigten sich auch hier, wie bei allen Inhalten, deutliche Fortschritte“, fügte Trainer Denis Lide an.
„Wir haben diese wichtigen Trainingseinheiten zu dritt mit einem hohen Zeitaufwand geplant, durchgeführt und auch nachbereitet“, meint der ehemalige 3.Liga Spieler. Um dem Team diese Inhalte auch optimal näher bringen zu können schloss der Trainer im vergangenen Jahr erfolgreich die Trainer C-Lizenz Ausbildung ab.
Am handballerischen Fachwissen mangelt es dem Trio sowieso nicht, so ist Laureen Kapus seit Jahren bei der 2. Frauenmannschaft in der Württembergliga aktiv und verbuchte auch schon den ein oder anderen 2. Liga Einsatz bei der 1. Mannschaft. Auch Anna Mannherz, die selber noch den Jugendbereich durch läuft, kann ihr erlerntes Wissen direkt weiter geben. So hat das Trainerteam eine gute Mischung und ergänzt sich perfekt. 

Das macht sich auch neben dem positiven Feedback bei den Spielerinnen bemerkbar, so schafften es auch gleich 5 von ihnen, in der Vor-Corona Saison, in die Fördergruppe des Bezirkes Achalm-Nagold. Auch wenn das Team im ersten Jahr der D-Jugend noch in der unteren Tabellenhälfte zu finden war, hat das Team in den Spielen gegen noch überlegene Gegner viel lernen können. Konnte man im Hinspiel der Vor-Corona Saison noch nicht über die komplette Spieldistanz mit dem ein oder anderen Gegner auf Augenhöhe agieren, gelang es dem Team schon in der Rückrunde gegen genau diese Mannschaften auf einmal zu punkten. Diese Entwicklung blieb auch dem ein oder anderen Trainer der Gegnermannschaft nicht verborgen und sprach den Mädels ein Lob aus. Dies unterstreicht noch einmal die Entwicklung der Mädels. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist ganz bestimmt die akribische Arbeit im Training. In den Sommerferien hatte man unteranderem auch einen ganzen Trainingstag zur Vorbereitung. In diesem Rahmen konnte man noch einmal intensiver trainieren. Trotz allem kommt dabei der Spaß nicht zu kurz und so war man auch des öfteren auf dem Beachhandballfeld anzutreffen und konnte dabei unter anderem auch den Teamgedanken stärken. Den guten Eindruck der Coaches konnten die Mädels mit ansprechenden Leistungen bei einem kleinen Turnier in der Saisonvorbereitung im vergangenen Sommer bestätigen. Auch wenn dann in der abgebrochenen Saison lediglich 2 Ligaspiele im Herbst absolviert werden konnten, waren jedoch schon deutliche Fortschritte zu erkennen. Während den Hallenschließungen hielt sich das Team online weiterhin Fit. So bleibt zu hoffen dass die Mädels das vergangene Jahr nach dem Übergang in die jetzt neu eingeteilten Mannschaften so schnell wie möglich wieder aufholen können.
Auch hier wünscht die Handballschule viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

Sommer, Sand und Sonne satt – lernen konnten die Mädels dabei von Coach Denis Lide der mit den Al Sandys schon bei den Deutschen Beachhandball Meisterschaften teilgenommen hat
Trotz heißen Temperaturen kam hier der Spaß sicher nicht zu kurz..

Es geht endlich wieder los für die Kinder und Jugendlichen der SG-Mannschaften

Anfang März kam endlich die lang ersehnte Nachricht für Trainer und Spieler: Die Jugendteams dürfen wieder mit dem Training starten.

Die Freude bei den Teams war sicherlich groß als die Stadt Herrenberg nach engem Austausch mit der Handballschule den Startschuss gab. So war es den Teams von nun an wieder unter strengen Auflagen erlaubt auf dem Sportplatz sowie dem Tartanplatz in Haslach zu trainieren.

Jedoch müssen Trainer und Spieler dabei die vielen Auflagen der Stadt einhalten. Diese sehen unter anderem vor dass Passübungen sowie Torwürfe mit Torwart voerst untersagt sind. Außerdem dürfen nur 2 Teams gleichzeitig trainieren und auch hier müssen die Trainer stets auf die Einhaltung der Abstandsregeln acht geben.
Kaum eine Woche nach der Freigabe mussten jedoch die B- sowie A-Jugend Teams des männlichen und weiblichen Bereiches die Trainingspläne schon wieder über Bord werfen. Denn, die Inzidenz des Landkreis Böblingen hat die Marke von 50 Corona infizierten auf 100.000 Einwohner wieder überschritten. Daraus resultiert ein Trainingsverbot für Jugendliche über 14 Jahre.
Das bedeutet dass damit nur noch die Teams bis einschließlich der C-Jugend auf den Freiplätzen trainieren dürfen.

Zwar ist man noch weit entfernt von einem herkömmlichen Handballtraining, jedoch freuen sich die Teams endlich wieder gemeinsam auf dem Platz stehen zu können und wissen es die Zeit effektiv zu nutzen.
Und auch hier werden die Mannschaften, wie auch schon im Online Training, wieder kreativ und wissen sich zu helfen um trotz Einschränkungen bestmöglich zu trainieren.
Das Trainingsangebot nutzen außerdem auch die Mannschaften der Stammvereine des TV Haslach, des VFL Herrenberg und des HSV Kuppingen-Oberjesingen. Auch hier wird somit fleißig trainiert und geschwitzt.

Somit hat nun jede Mannschaft ausreichend Zeit, nach der langen Ball Pause, sich das erlernte wieder ins Gedächtnis zu rufen. Außerdem können die Teams die Zeit auch nutzen um sich individuell weiter zu entwickeln und sich so stets zu verbessern. Jetzt ist zudem die passende Zeit für so manchen Feinschliff der Techniken.
Daher übt beispielsweise die männliche C1 noch einmal die Basics der verschiedenen Täuschungen um dadurch wieder eine saubere Technik in die Abläufe zu bekommen. Der Spaß darf dabei aber trotzdem nicht auf der Strecke bleiben und so haben die Jungs auch schon einen Handball Biathlon gemeistert.

Bei dem sonnigen und warmen Wetter der vergangenen Woche macht so das Training auf den Freiplätzen gleich doppelt Spaß und alle Teams kommen nach den langen Winter Monaten wieder auf ihre Kosten.

Weitere Schritte zurück zu einem normalen Handballtraining für sämtliche Teams sind an die Inzidenz des Landkreises gekoppelt. Hier muss man die Entwicklungen der nächsten Tage und Wochen abwarten, jedoch stehen die Verantwortlichen der Handballschule weiterhin in Kontakt mit der Stadt.

Die männliche D-Jugend lässt sich auch von Schnee und Kälte den Spaß am Training nicht nehmen. Streng nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.

Neu formierte B-Jugend startet in ungewöhnliche Vorbereitung

Dass die Zeiten ungewöhnlich sind, ist inzwischen nichts Neues mehr. So fand auch das erste offizielle Zusammenkommen der B-Jugend, in die die Jungs des Jahrgangs 2006 aus der C-Jugend dazugekommen sind und die Jungs aus dem Jahrgang 2005 in ihr zweites Jahr in der B-Jugend gehen, virtuell statt. Da kein „echtes“ Training auf dem Sportplatz, geschweige denn ein normales Handballtraining in der Halle stattfinden kann, griffen das neue Trainergespann um Maxi Schöllkopf und Jannis Mezger auf die virtuelle Variante zurück.
In dem Online-Meeting ging es darum, über die Trainingssituation, Pläne und natürlich auch Ziele zu informieren. Geplant ist, dass die Jungs trotz des Fehlens von normalem Trainingsbetrieb bestmöglich auf die Rückkehr in die Halle und damit an den Ball vorbereitet sind. Erreicht werden soll das vor allem durch virtuelle Trainings, in denen an Athletik, Kraft und Koordination gearbeitet werden sollen. Die Idee dahinter ist, dass sich die Mannschaft dadurch einen Vorteil für den Re-Start in Sachen Fitness gegenüber anderen Mannschaften erarbeitet und zügig wieder handballspezifisch trainieren kann, sofern dies wieder möglich ist.
Die Mannschaft, die bereits in der vorletzten Saison sehr erfolgreich und im Kern in derselben Konstellation in der C-Jugend zusammengespielt hat, muss und wird dabei das Ziel haben, sich für die HVW-Ebene, sprich mindestens Württembergliga, zu qualifizieren. Nach Meinung der Trainer hat die Mannschaft dort durchaus die Möglichkeit, durch temporeichen Handball zum einen und aggressiver, beweglicher Abwehr zum anderen, eine gute Rolle zu spielen.
Bis dahin hat die Mannschaft aber natürlich den gleichen Wunsch wie so viele Handballer: Ab in die Halle zum Trainieren und Spielen im Team!

Die weibliche B1 ist heiß auf die neue Saison

Heute im Blickpunkt der 3. Ausgabe: Die weibliche B1.

Angeführt wird das Team von einem Trainer Trio um Aylin Bok, Kerstin Foth und Stephan Bartz. Während die beiden Frauen 1 Spielerinnen Aylin und Kerstin neu zum Team stoßen, begleitet Stephan das Team schon seit einigen Jahren und kennt die Mädels dementsprechend gut. Aber auch Jugendleiterin Aylin Bok sind die Spielerinnen nicht unbekannt: „Ich hatte die meisten Spielerinnen schon in den SG internen Fördereinheiten.“ So kann sie die Mädels auch gut einschätzen: „Im Team gibt es schon ein starkes Konstrukt auf das wir zurück greifen können“, so die Jugendleiterin des weiblichen Bereiches.
Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft spielt in dieser Konstellation seit der D-Jugend zusammen. Dabei konnte sich das Team gemeinsam weiterentwickeln und so schaffte die ein oder andere Spielerin auch den Sprung in den Auswahlkader des HVW.
Auf diesem Weg konnten auch Erfolge eingefahren werden, wie die Finalteilnahme am traditionell stark besetzten Allgäu Cup in Wangen 2019.

Derzeit hält sich das Team Online weiterhin fit um so eine gute Grundlage für die hoffentlich bald startende Saison zu legen. Um den Mädels trotz Online Einheiten weiterhin das Mannschaftsgefühl sowie den Mannschaftszusammenhalt zu vermitteln nahm das Team an ,einem von der JSG Balingen-Weilstetten organisierten, 6-wöchigen Onlinewettbewerb gegen Mössingen, Weingarten und Balingen teil. Die anspruchsvollen Aufgaben wechselten jede Woche und wurden stets vom ehemaligen Bundesligaspieler Sascha Ilitsch gestellt.
So mussten die Teams die Übungen nachmachen und das Ergebnis einsenden. Anhand der geschafften Wiederholungen wurde für jede Mannschaft ein Durchschnitt ermittelt. Auch wenn das Ergebnis erstmal zweitrangig ist stand der Spaß im Fokus und so freut sich das Trainerteam über die rege Beteiligung der Mannschaft.

Trotz allem fällt dem Trio auf dass die Mädels die Halle vermissen. „Die Mädels sind richtig heiß“, so Trainer Stephan Bartz, der die Mannschaft vorerst als Co-Trainer von Aylin und Kerstin unterstützt.
Das Ziel der Trainer ist klar: Das verlorene Jahr soll so schnell als möglich aufgeholt werden. So fällt Stephan auf: „Gerade die Gewöhnung an die körperliche Härte fehlt den Mädels jetzt.“ Dies gilt es nun sobald es wieder möglich ist aufzuarbeiten

Nach dem Abbruch der Saison steht als nächstes anvisiertes Ziel nun die Qualifikationsrunden des HVW auf dem Plan. So sind hier die Ansprüche der Mannschaft hoch und das Ziel, die Württembergliga zu erreichen, klar.
Den Plan um gemeinsam erfolgreich zu sein haben die Trainerinnen genauso klar definiert. Aus einer offensiven Abwehrformation heraus soll selbstbewusst und vor allem schnell nach vorne gespielt werden. Um das so umsetzten zu können wie sie sich das vorstellen wollen sie, sobald es wieder erlaubt sein wird, an der Abwehr feilen. Stephan hat in der Vergangenheit schon eine offensive 3:2:1 Abwehr und eine defensive 6:0 Abwehr eingeführt um auch taktisch variabel zu bleiben. Darauf wollen sie aufbauen und weiterhin an der Kommunikation arbeiten sodass aus einer starken Abwehr und dem schnellen Umschaltspiel das hoch gesteckte Ziel erreicht werden kann.

Außerdem will das Trio die Spielerinnen individuell und auch taktisch weiterentwickeln. Zudem sollen Spielzüge vereinheitlicht werden um so auch die Grundlage für einen sauberen Übergang in die nächst höheren Mannschaften zu ermöglichen.

Es bleibt zu hoffen dass die Mädels bald wieder in der Halle starten können um die gute Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen.

Auch hier wünscht die Handballschule der Mannschaft viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

„Die Spieler sollen Lust am leistungsorientierten Handball bekommen“ Trainer Peter Kiener im Interview über die männliche C1


Es geht weiter mit Teil 2 der letzte Woche neu gestarteten Serie in der wir jede Woche in unterschiedlichen Formen über eine Mannschaft der Handballschule berichten werden.

Heute im Mittelpunkt: Die männliche C1 um den langjährigen Trainer Peter Kiener. Bei dem Team wird sich bei der Mannschaftsumstellung ebenfalls einiges ändern, auch im Trainerteam. Co-Trainer Maxi Schöllkopf wird in die B1 aufrücken und Marvin Georg, der aktuell noch die männliche D2 trainiert, wird seinen Platz als Co-Trainer einnehmen.

Peter Kiener kennt den Herrenberger Handball wie kaum ein Zweiter und engagiert sich seit Jahren im Jugendbereich als Trainer der C1. Diese Woche wird uns Peter in einem Interview rund um die männliche C1 Rede und Antwort stehen.

Frage: Peter, die Übergänge in die höheren Mannschaften stehen bald wieder an und sind immer eine Herausforderung. Gerade im C-Jugend Alter werden große Sprünge gemacht. Worin siehst du denn die größten Herausforderungen für die Spieler?
Peter: „Erfahrungsgemäß sind in dieser Altersklasse sehr große körperliche Unterschiede. Die kleineren Spieler müssen sich gegen die körperlich überlegenen behaupten. Das ist nicht immer einfach. Aber auch in der persönlichen Entwicklung gibt es sehr oft große Unterschiede, manchmal treffen Kinder auf Jugendliche. Damit müssen die Spieler, aber auch die Trainer und Betreuer, klarkommen.“

Frage: In dem Altersbereich der C-Jugend kann man noch sehr viel dazu lernen, auf welche Trainingsinhalte konzentrierst du dich denn hauptsächlich mit deinen Mannschaften?
Peter:“Grundsätzlich halte ich mich an die Rahmen – Trainingskonzeption des DHB. Hier wird beschrieben wie das Training in dieser Altersklasse gestaltet werden soll. Individuelle Ergänzungen werden dann noch hinzugefügt.“

Frage: Wie sehen denn deine allgemeinen Ziele als C-Jugend Trainer aus?
Peter:“Die Spieler sollen Lust am leistungsorientierten Handball bekommen. D.h. regelmäßige Trainingsteilnahme (bei uns immerhin 3x/Woche). Ich werde versuchen ihnen zu vermitteln, dass Handball ihr erstes Hobby ist und damit Vorrang vor anderen Hobbys hat. Schule geht natürlich vor aber das ist auch eine Frage der Selbstorganisation. Außerdem sollen sie lernen, respektvoll mit ihren Mannschaftskameraden, den Trainern, den Gegenspielern und dem Schiedsrichter umzugehen.“

Frage: Du hast nun schon einige Jahrgänge trainiert, konntest du trotzdem gerade in den letzten Jahren für dich auch noch etwas dazu lernen?
Peter:“Man lernt bis ins hohe Alter dazu. Es gibt immer wieder Überraschungen bei der Einschätzung der Jungs. Aber auch im Umgang mit den Eltern habe ich viel Neues und Interessantes kennengelernt, z.B. wie wichtig die sozialen Medien für die Kommunikation geworden sind.“

Frage: Um auch zur aktuellen Mannschaft zu kommen, wo seid ihr denn in der Halle vor der Corona-Pause stehen geblieben ?
Peter:“Wir hatten 4 Spiele, davon gingen 3 verloren und eins konnten wir für uns entscheiden. Allerdings mussten wir viele Ausfälle gerade von Leistungsträgern verkraften und mussten somit zum Teil D-Jugendspieler einsetzen.“

Frage: Wie hat sich das Team denn in den letzten Wochen fit gehalten?
Peter:“Die Jungs haben Trainingspläne per Mail bekommen, die sie selbstständig durchgeführt haben. Die Erledigung ihrer Aufgaben und die erbrachten Leistungen haben sie jede Woche per Mail oder WhatsApp gemeldet. Viele Einheiten fanden im Freien statt. Außerdem haben wir einige Wettbewerbe durchgeführt, zuletzt einen Teamwettbewerb. Auch am SG-Onlinetraining haben sie teilgenommen. Die Zuverlässigkeit der Jungs war super und ich bin auch überzeugt, dass ihre Meldungen immer „sauber“ waren.  Sie haben Klasse mitgezogen.“

Frage: Hast du auch schon Pläne für einen möglichen Trainings Re-Start? Willst du dich mit den Jungs erstmal draußen athletisch sowie konditionell vorbereiten oder sobald es wieder möglich ist direkt in der Halle mit dem Ball starten ?
Petert: „Bevor ich Pläne mache warte ich mal ab was uns erlaubt wird. Ich glaube aber, dass das Wichtigste das Training mit dem Ball sein wird. Das hat die ganze Zeit gefehlt. Konditionell haben sie sich während dem Lockdown genug betätigt.“

Kannst du der ganzen Situation doch auch noch etwas Positives für die Jungs abgewinnen ?
Peter: „Durch das „Corona-Training“ mussten sie sich selbst organisieren, wann habe ich Zeit zu üben? Wie messe ich meine Leistungen? Welche Strecken suche ich mir raus? Wo trainiere ich? Wer kann mir helfen? Ich hoffe, dass ihnen das geholfen hat.“

Was sind deine Hoffnungen für die nahe Zukunft?
Peter:“Dass wir alle gesund bleiben, wir diesen Virus in den Griff bekommen und bald wieder Handball trainieren und spielen können.“

Danke für das Interview und deine Zeit. Die Handballschule wünscht euch für die kommende Saison viel Erfolg!

Trainerwechsel bei der männlichen D2 und Start einer neuen Serie

In einer neuen Serie wollen wir künftig jede Woche eine Mannschaft der SG-Handballschule vorstellen.

Wir starten diese Woche mit der männlichen D2. Das Team aus dem Grundlagenbereich der Handballschule setzt sich derzeit noch aus den Jahrgängen 2008 und 2009 zusammen. Das Trainerteam wird von Darius Schanz und Marvin Georg gebildet.

Darius, der letztes Jahr noch die männliche C2 trainierte, entschied sich vor der Saison zum Team zu stoßen und verfolgte zusammen mit seinem Trainerkollegen ein klares Ziel. So hatten es sich die beiden jungen Trainer zur Aufgabe gemacht den Jungs aus den verschiedenen Stammvereinen einen optimalen Übergang zu ermöglichen. Außerdem wollen Sie dem Team die Techniken und Grundlagen des Handballspielens durch ein spezielles Training näher bringen um so jeden Spieler auch individuell weiter zu entwickeln. Daher lag in den Trainingseinheiten vor der Corona-Pause das Hauptaugenmerk vorerst auf dem Techniktraining, indem der Spaß trotzdem nicht zu kurz kommen durfte.
„Die Jungs haben super mitgezogen sodass man eine stetige Entwicklung beobachten konnte“, freuen sich die beiden Trainer.

In der Handballfreien Zeit lässt sich das Team nicht unterkriegen und versucht stets das Beste aus der Situation zu machen. Folglich setzt das Team auf ein intensives Online-Training um bei einem möglichen Re-Start optimal vorbereitet zu sein und somit das Verletzungsrisiko möglichst klein zu halten.

Personell wird sich bei der alljährlichen Teamumstellung jedoch wieder einiges verändern. Marvin, der sich derzeit in der C-Lizenz Ausbildung befindet, wird mit dem älteren D-Jugend Jahrgang hoch in die C-Jugend wechseln.
Die bis dahin neuformierte D2 wird in folge dessen von Männer 2 Spieler Andreas Kohler übernommen. Die Zukunft von Darius hingegen ist aus beruflichen Gründen noch offen.
Andi war schon einmal Trainer der D-Jugend und stellt dank seiner Erfahrungen ,unter anderem auch aus den Trainertätigkeiten in den Stammvereinen, somit eine ideale Lösung da.

Sein Blick geht dabei ganz klar in die Zukunft:“Ich möchte mit den Jungs gemeinsam die jetzt verpasste Zeit nachholen.“ Der Student will damit genau dort anknüpfen wo seine Vorgänger vor der Pause aufgehört haben und die Jungs individuell aber auch als Team weiter entwickeln. Angesprochen auf einen hoffentlich bald nahenden Re-Start lässt er sich auch schon in die Karten schauen. “Ich möchte mit den Jungs direkt wieder in die Halle und den Ball in die Hand nehmen“, lässt der Haslacher durchblicken. Jetzt liegt es jedoch erst einmal noch an den jetzigen Trainern weiterhin die körperlichen Grundlagen durch das wöchentliche Online-Training zu legen.
Die Verantwortlichen der Handballschule können sich in diesem Fall jedoch sicher sein dass die männliche D2 künftig in guten Händen ist.
Daher freuen wir uns Andi wieder bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen ihm und der Mannschaft viel Erfolg!

Wir suchen dich! – freie Plätze vorhanden – FSJ – Bewerbungsfrist verstrichen

Du bist mit der Schule fertig und weißt noch nicht wie es danach weitergeht? Du bist sportbegeistert und hast Freude am Umgang mit Menschen von jung bis alt? Offenheit, Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und Flexibilität zählen unter anderem zu deinen Charaktereigenschaften?

Dann bewirb dich bei uns für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sportverein. Ebenfalls besteht die Möglichkeit ein FsJ in Sport und Schule in Kooperation mit der Grundschule in Affstätt und der Pfalzgraf-Rudolf-Grundschule zu absolvieren. Schicke uns einfach eine Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf (+Passbild) bis spätestens 31.01.2021

Ansprechperson:

Chris Ansel, Tel. 07032-8955827
chris.ansel@vfl-herrenberg.de

Neues Jahr – Gleiches Spiel – SGeimsamAktiv am Onlinetraining

Auch im neuen Jahr dürfen die Jungs und Mädels aufgrund der Lockdown Einschränkungen noch nicht in die Halle um das gewohnte Hallentraining durchführen. Dementsprechend setzt die Handballschule weiterhin auf das bewährte Onlinetraining. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurden nun zur gestrigen Samstagseinheit, sowohl die Mädels auch als die Jungs eingeladen. Federführend von Fabian Gerstlauer durchgeführt, wurden die Jugendliche in zwei Gruppen eingeteilt, um so auf die Bedürfnisse der einzelnen besser einzugehen. Zwischen 10 Uhr und 11 Uhr ging es für die D- und C-Jugend zusammen mit Männer 1 Spieler Marvin Seeger zur Sache, ehe von 11 Uhr bis 12 Uhr Yannick Schopp, die Jungs und Mädels bei Laune hielt. Jugendkoordinator Marcel Kohler: „Man sieht das die Jugendliche momentan wenig Möglichkeiten haben sich sportlich zu engagieren, dies ist mitunter unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass wir als Sportverein die Grundbedürfnisse stillen.“ Kohler fühlt sich auf dem Weg im neuen Jahr durchaus bestätigt, da die Resonanz mehr als positiv ist, was die Teilnehmeranzahl angeht. Im Detail übernahmen Marvin Seeger und Yannick Schopp die jeweiligen Erwärmungs-Parts, sowie die nachfolgende Grundkräftigung. Fabian Gerstlauer setzte anschließend mit Handballspezifischen Koordinationsübungen, an einem auf dem Boden mit Tape versehen Quadrat, sowie eines Handballs. Gerstlauer selber steckt mit seinen Männern 1 noch in einer ungewissen Situation ob die Runde fortgesetzt werden kann oder nicht. „Gerade in Zeiten in denen das Training der ersten Mannschaft nicht im vollem Umfang stattfindet, ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich vermehrt in der Jugend einbringe“, so Gerstlauer.
In diesem Sinne wünschen wir allen Spielerinnen, Spielern und Eltern einen guten Start ins neue Jahr und hoffen bald wieder in die Halle unserem Sport nachgehen zu können.

Den Teamsport (Vor-)leben: Die Corona Zeit Sinnvoll und effektiv nutzen

Irgendwie sitzen wir alle im gleichen Boot: Wir lieben den Handballspielen und brauchen den Wettkampf. Nach einer gelungenen Mannschaftsleitung den Ball ins Tor zu „schweißen“ oder als Torwart einen „freien Wurf“ des Gegners halten, nach einem Sieg feiern aber auch nach einer Niederlage wieder aufstehen und weiter machen. Das sind die Augenblicke, wofür wir diesen Sport mit dieser Begeisterung treiben. Doch leider dürfen wir aktuell nicht in die Hallen, weder zum Trainieren geschweige denn zum Spielen. Die Runde hat für die Jugend eben begonnen und wird auch gleich wieder abgebrochen. So geht es leider beinahe allen, nicht nur im Bezirk oder im Verband, ja sogar deutschlad- und weltweit…

Doch was wären wir für Sportler/innen uns davon abhalten zulassen uns fit zu halten und das Beste aus der Situation zu machen? So haben auch wir uns entschieden uns 2x die die Woche online zu treffen und an unserer Athletik, Kondition und Koordination zu arbeiten. Selbstverständlich ist das mit einem Training in der Halle nicht zu vergleichen, doch wenn die Saisonspiele wieder los gehen wollen wir zumindest das Fitnesslevel nicht von Grund auf neu aufbauen.

Um das abwechslungsreich und Teamorientiert zu gestalten haben wir D-Jugend Trainer aus dem männlichen und weiblichen Bereich zusammengeschlossen und uns ein paar Dinge überlegt wie wir möglichst viel Motivation, Abwechslung, Anspruch und vor allem Spaß, Sinn und Handballspezifisches Wissen vermitteln können.

So gab es neben per WhatsApp kommunizierten individuellen Aufgaben auch eine gemeinsame Challenge in der es im Kern darum ging, dass alle D-Jugendlichen zusammen eine gewisse Anzahl an Ausdauer- und Kraftübungen über einen Zeitraum von 3 Wochen absolvieren mussten. Diese Herausforderung wurde erfolgreich abgeschlossen, so dass die Trainer als Belohnung ein Grillfest organisieren werden mit einem Fußballspiel „Trainer/Eltern gegen die Kinder“. Leider konnte dies Corona bedingt noch nicht umgesetzt werden.

Bei den Online Trainingseinheiten wechseln sich die Trainer regelmäßig ab und besprechen die Inhalte. Neben Athletik, Schnelligkeit und Koordination werden u.A. auch Balltechniken trainiert bzw. vertieft. Dies immer mit etwas Theorie, indem die Knotenpunkte erklärt und teilweise abgefragt werden. Natürlich steht und fällt bei solch artigen Trainingseinheiten alles mit dem Einsatz der Kinder und Trainer. Aber hier können wir uns nicht beschweren. Es läuft super und kommt sehr gut an. So gut, dass wir auch internationale Beteiligungen hatten und Handballfremde Sportarten angefragt habe teil nehmen zu dürfen.

Selbstverständlich ist der Schulalltag sicher zu stellen (sofern er denn stattfinden kann), doch die körperliche Aktivität sollte nicht vernachlässigt werden, zumal die Einheiten meist kompakter sind und der Anfahrtsweg entfällt. Es kann als „Ventil“ dienen und der perfekte Ausgleich für den Berufs- oder Schulalltag sein.

Zusammengefasst machen wir alle das Beste aus der Situation, treiben Sport und behalten unseren unerschöpflichen Wettkampfgedanken und ja liebes COVID19, auch gegen Dich werden wir als Sieger vom Platz gehen!

In diesem Sinne und mit sportlichem Gruß
Die Trainer der D-Jugend (männlich und weiblich)